Diagnostische und therapeutische Techniken in der Pädiatrie by Roland Gädeke

By Roland Gädeke

Diagnostische und therapeutische Maßnahmen im Kindesalter müssen den Verhaltenseigenarten des Kindes besonders angepaßt werden. Darüber hinaus erfordern die einzelnen Entwicklungsstadien des Kindes zusätzliche altersspezifische Untersuchungstechniken. Präventiv-pädiatrische Entwicklungskontrollen erschließen außerdem in zunehmendem Umfang neue Untersuchungsmethoden und die hierbei gültigen Normwertbereiche. Die Methoden, deren pädiatrische Varianten das Buch beschreibt, reichen von der Ermittlung zahlreicher Körpermeßwerte über die Techniken der Lagerung, der Fixierung und des Verbindens bis zur Durchführung von Organgewebsentnahmen und Notfallmaßnahmen. Auch therapeutische Verfahren wie Peritonealdialyse werden besprochen. Die Anweisungen erfolgen im wesentlichen mit Hilfe von Abbildungen; der textual content ist kurz und prägnant gehalten. Die vierte, neu bearbeitete Auflage hat den Entwicklungen der letzten Jahre Rechnung getragen: Die Entwicklungsparameter für das Säuglings- und Kleinkindalter wurden verstärkt einbezogen, Untersuchungsmethoden (z. B. Lungenfunktionsmessung, Uroflow-Messung) mit modernsten, elektronisch kontrollierten Geräten und die hierzu gültigen Richtwerte wurden neu aufgenommen. Belastende Diagnostikmethoden, die inzwischen durch neue bildgebende Verfahren (z.B. Sonographie) ersetzt wuren, sind gestrichen. Statt dessen wurden neue bzw. verbesserte instrumentelle Hilfen und Geräte, vor allem für die pädiatrische Intensivmedizin, und zusätzliche therapeutische Notfallmaßnahmen aufgenommen. Das Buch wendet sich an Medizinstudenten, da die Beherrschung von Diagnose und Therapie wesentlicher Bestandteil des zunehmend praktisch ausgerichteten klinischen Unterrichts ist. Auch zur Ausbildung der Säuglings- und Kinderkrankenschwester gehört die Kenntnis der beschriebenen Techniken. Vor allem aber wird der Arzt, der in Klinik und Praxis bei Kindern diagnostische und therapeutische Eingriffe durchführt, aufschlußreiche Anweisungen und Erläuterungen finden.

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Grundzüge der Verkehrspolitik

Es struggle mir eine große Freude, auf Anregung von Herrn Prof. Dr. Dr. h. c. Gutenberg für das von ihm herausgegebene Werk "Die Wirtschaftswissen­ schaften" einen Band "Grundzüge der Verkehrspolitik" beizutragen, auch wenn ich schon bald erkennen mußte, daß es erhebliche Schwierigkeiten machen würde, das Thema in der gebotenen räumlichen Beschränkung abzu­ handeln.

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A. tibialis posterior (Abb. 30a, b): Von vorn her flaches Auflegen der Fingerbeeren II u. III uber den Innenknochel auf die Linie zwischen hochster Vorwolbung des Innenknochels und tibialem Ansatz der Achillessehne; dort Eintasten in den Malleolarkanal. : Bei Verdacht von Herzvitien stets FufSpuIse kontroIlieren (Aortenisthmus-Stenose)! 28a \T 29a 30a 24 29b IX. Messung des arteriellen Blutdruckes a) Grundsatzliches 1. Die arteriellen Blutdruckwerte werden in mm Quecksilbersaule bzw. in kPa (s.

265); 2. Wassersaulen-Manometer; 3. Dreiwegehahn; 4. langer, groRkalibriger Venenkatheter; 5. Venaesectio-Besteck (s. S. 108); 6. Ais InfusionslOsung am besten physiologische NaCI-Losung; jedoch konnen aueh andere, nicht hoher viscose Infusionslosungen gebraucht werden. e) Methode 1. Grundsatzlich: Streng steriles Arbeiten notwendig! 2. Venaesectio (am besten V. cubitalis, s. S. 100/101), oder Nabelvenensondierung (s. S. 109/110). 3. Einsehieben des Venenkatheters bis in intrathorakale Venenbereiche.

Qualitatsmerkmale: weich - hart kraftig gefiillt - wenig gefiillt trage - schnell - schnellend einschlagig - zweischlagig. d) "Juguiumschwirren"; "Carotisschwirren"; "VSD-Schwirren" IX. 47). b) Auskultation peripherer Gefa~e 1. Funktionelle systolisch-diastolische Halsvenengerausche ("Nonnensausen" ); 2. Zu den Halsvenen fortgeleitete Herzgerausche; 3. "Schadelgerausche" bei Neugeborenen. : Sie konnen fortgeleitete Herzgerausche (z. B. bei offenem Ductus arteriosus Botalli) sein oder Stromungsgerausche bei cerebralen arteriovenosen Fisteln (meist verbunden mit Zeichen einer shunt-bedingten Herzinsuffizienz).

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