Der Sekundenherztod mit besonderer Berücksichtigung des by Professor Dr. H. E. Hering (auth.)

By Professor Dr. H. E. Hering (auth.)

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Außerdem besteht aber auch auf Grund der experimentellen Erfahrungen die Möglichkeit, daß Orte der Herzkammern. an denen keine spezifische Muskulatur zu finden ist, infolge besonderer Koeffizienten Orte höherer Erregbarkeit geworden sind, die sich auch histologisch als akut verändert feststellen lassen. Mit Rücksicht auf die weiter oben besprochene Tatsache, daß unter dem Einfluß der gesteigerten Erregung der extrakardialen Herznerven Hkf entstehen kann, wäre hier noch folgendes besonders zu betonen.

Wie gewissermaßen selbstverständlich, hört auch das letale Flimmern schließlich auf und ist insofern ebenfalls eine vorübergehende Erscheinung. Indessen haben wir für das letale Flimmern eine deutliche Begrenzung, das ist das Aufhören des letzten Atemzuges; damit ist nicht gesagt, daß das Flimmern diesen letzten Atemzug nicht noch einige Zeit überdauern könnte. Das Intervall Hkf - 1. , d. h. die Zeit vom Eintritt des Hkf bis zum Aufhören des letzten Atemzuges (1. ) mit anderen Worten die Sterbedauer im klinischen Sinne des Wortes, kann beim Hkf je nach den Umständen eine verschiedene sein; sie kann eine Anzahl von Sekunden, aber auch 1-2 Minuten betragen.

35 Als disponierende Koeffizienten seien hier im Anschluß an die genannten Koeffizienten erwähnt, starke Blutdrucksenkungen und Blutungen des Herzens. Endlich sei hier noch angeführt, daß dilatierte Herzkammern nach meiner Erfahrung zum Flimmern neigen, und zwar besonders solche, bei denen die Dilatation die Folge von Herzschwäche ist. Außer den bisher erwähnten Koeffizienten gibt es viele St offe, die Hkf entweder auslösen oder disponieren könneu. Von diesen wol1en wir zunächst diejenigen nennen, die in geringer Menge auch normale Bestandteile des Organismus sind.

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