Der Kalzium-Phosphat-Stein by G. Rutishauser (auth.), PD Dr. J. M. Baumann, PD Dr. M. A.

By G. Rutishauser (auth.), PD Dr. J. M. Baumann, PD Dr. M. A. Dambacher, Prof. Dr. H. G. Haas, Prof. Dr. G. Rutishauser, Prof. Dr. H. Sommerkamp (eds.)

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Grundzüge der Verkehrspolitik

Es struggle mir eine große Freude, auf Anregung von Herrn Prof. Dr. Dr. h. c. Gutenberg für das von ihm herausgegebene Werk "Die Wirtschaftswissen­ schaften" einen Band "Grundzüge der Verkehrspolitik" beizutragen, auch wenn ich schon bald erkennen mußte, daß es erhebliche Schwierigkeiten machen würde, das Thema in der gebotenen räumlichen Beschränkung abzu­ handeln.

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Auf einen Hyperparathyreoidismus hindeuten, so ist die Revision der Nebenschilddrüsen indiziert. Nur wenn irgendweIche Zweifel an der Diagnose bestehen, muß Parathormon bestimmt werden. , 1979). Wenn trotz korrekter Ca- und PTH-Bestimmung keine gesicherte Diagnose möglich ist, so sollten zuerst beide Bestimmungen wiederholt werden. Zusätzlich können folgende Untersuchungen durchgeführt werden: - Messung der Phosphatausscheidung vor und nach Kalziuminfusion Tabelle 5. Hyperkalzämie Häufige Ursachen (Mitteleuropa) - Laborfehler (obere Grenze im Routinelabor oft nicht genau bekannt, von Me ung zu Me ung verschieden) - Meta tasierende Skelett-Malignome (in erster Linie das Mamma-Karzinom (vor allem nach ÖStrogen-Behandlung) und da Bronchus-Karzinom Plasmozytom) - Primärer Hyperparathyreoidi mu - " Pscudohyperparathyreoidi mu ", auch ektopi cher Hyperparathyreoidi mus genannt, bei PTH produzierenden Tumoren (hauptsächlich Bronchus- und Pankrea karzinome).

In diesen Fällen ist auch die alkalische Phosphatase, Zeichen des gleichzeitig gesteigerten Knochenanbaus, erhöht. 4 Gastrointestinale Symptome Die Hyperkalzämie hemmt die Erregbarkeit der glatten Muskulatur auch des Magen/Darm-Traktes. Obstipation und in einzelnen Fällen funktionelle Magenschmerzen sind die Folge, während die Ulkus-Bildung wahrscheinlich auf eine vermehrte Gastrin-Sekretion zurückzuführen ist. Seltener gesellt sich dazu eine Pankreatitis. Unserer Erfahrung nach sind aber in Mitteleuropa Ulkus und Pankreatitis so selten Zeichen eines Hyperparathyreoidismus, daß an einer kausalen Beziehung gezweifelt werden muß.

Die besten Chancen für eine erfolgreiche Infektsteinbehandlung bestehen dann, wenn die Therapie bzw. 2 Behandlung Verschiedene in den letzten Jahren veröffentlichte klinische Studien befürworten bei Infektsteinen eine aktive chirurgische Indikationsstellung und weisen nach, daß die Prognose operierter Patienten deutlich besser ist (SINGH, 1973). Die Behandlung sollte jedoch immer gleichzeitig von möglichst vielen Angriffspunkten aus erfolgen (Abb. 27). Weder die chirurgische Steinentfernung allein noch die ausschließlich anti-infektiöse Chemotherapie sind erfolgversprechend.

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