Der Geld- und Kapitalmarkt der Schweiz: Zehntes Heft by Kurt Höweler

By Kurt Höweler

Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer e-book data mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor 1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.

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Grundzüge der Verkehrspolitik

Es warfare mir eine große Freude, auf Anregung von Herrn Prof. Dr. Dr. h. c. Gutenberg für das von ihm herausgegebene Werk "Die Wirtschaftswissen­ schaften" einen Band "Grundzüge der Verkehrspolitik" beizutragen, auch wenn ich schon bald erkennen mußte, daß es erhebliche Schwierigkeiten machen würde, das Thema in der gebotenen räumlichen Beschränkung abzu­ handeln.

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Nicht nur der Giiterverkehr, auch der Post- und Telegraphenverkehr auGer Landes stockte vollkommen. War doch die Schweiz seit dem 2. VIII. 1914 auf drei Seiten von kriegfiihrenden Staaten umgeben. Bier ist ala erschwerender Umstand die Kleinheit des Landes zu beriicksichtigen, die einen sich selbst geniigenden Markt iiberhaupt nicht aufkommen HeB, was bei der iiberwiegend auf die Ausfuhr und den Luxusverbrauch eingestellten Industrie der Schweiz leicht begreiflich ist. So war auch die Schweiz bei Ausbruch des Weltkrieges nur fiir 6 Wochen mit Getreide versorgt.

32 Geld· und Kapitalmarkt der Schweiz vor dem Weltkriege. rkten beriicksichtigt. uterungen zu den einzelnen vorstehend aufgefiihrten Posi· tionen erforderlich. b) Die ijllentlichen Anleihen. Die Schulden der Eidgenossenschaft waren vor dem Weltkriege unbedeutend, allerdings waren sie zu unproduktiven Zwecken aufgenommen. Die Schulden der Schweize· rischen Bundesbahnen sind zwar rechtlich auch al8 Schulden des Bundes aufzufassen, sie dienten aber zu produktiven Anlagen und verzinsten sich iiberdies aus dem "'OberschuB der Hahnen.

Die Hypothekenschuldner hatten sich aber durchaus ablehnend verhalten. DaB auch der Landwirt keine Vorliebe fur sie gezeigt hat, ist wohl aus der zunehmenden Intensivierung des landwirtschaftlichen Betriebes zu erklaren, die eine Entschuldung des Bodens nicht zulieB, sondern im Gegenteilstandig die Zufiihrung neuen Leihkapitals erforderlich machte. Dies auch besonders deshalb, weil bis zum Weltkriege die Lage der Landwirtschaft in der Schweiz nicht besonders glanzend zu nennen war und die Kapitalbildung daher bei ihr keine erheblichen Fortschritte machte 1• Neben der Landwirtschaft wies die Hotellerie noch ein erhebliches Bedurfnis nach Immobiliarkredit auf.

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