Demokratische Konsolidierung im postsozialistischen Europa: by Timm Beichelt

By Timm Beichelt

Das Buch behandelt die Etablierung und Verfestigung der neuen Demokratien in Mittel-, Ost- und Südosteuropa. Untersucht wird der Einfluss von Regierungs- und Parteiensystemen auf die Stabilität der Demokratie. In die examine einbezogen sind Bulgarien, Estland, Lettland, Litauen, Makedonien, Moldova, Polen, Rumänien, Russland, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ukraine und Ungarn.

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Einführung in Graphische Fenstersysteme: Konzepte und reale Systeme

In den vergangenen Jahren haben sich Graphische Fenstersysteme von einem Forschungsgegenstand zu einer Basistechnologie entwickelt. Nahezu jede anspruchsvolle Dialogsoftware setzt auf einem Fenstersystem als Plattform auf. Auch heute noch befinden sich Fenstersysteme im Wandel und sind Gegenstand der Forschung; derzeit vor allem, was once Multimedia-Anwendungen, Spracheingabe und 3D-Visualisierung betrifft.

Lebensgeschichte und Marginalisierung: Hermeneutische Fallrekonstruktionen gescheiterter Sozialisationsverläufe von Jugendlichen

Im folgenden Teil der Arbeit werden vier Einzelfallstudien vorgestellt. Die beiden ersten Fall studien (David und Sabine) folgen den zuvor dargestellten Verfahrensschritten einer element lierten, sequentiellen Textinterpretation des biographisch-narrativen Interviews. Im Anschluss an die Entwicklung riskanter Strukturhypothesen, der examine der objektiven Daten zum Familienhintergrund (a) folgt die ausfuhrliche inhaltlich-strukturelle Be schreibung der biographischen Erzahlung (b) sowie eine Darstellung der biographischen Gesamtformung (c), in der die zentralen Phasen der Erfahrungsaufschichtung sowie einige zentrale Muster der Biographie nochmals zusammenfassend dargestellt werden.

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Soviel zum Kriterium inklusiver Wahlen. Bei der Einordnung Lettlands ergeben sich starke Bauchschmerzen. Bei Estland lassen die Beschwerden etwas nach, bei Bulgarien und Ungarn verschwinden sie aber auch noch nicht ganz. Handelt es sich hier schon um Gewöhnungsschmerz? Immerhin erfüllen alle übrigen postsozialistischen Staaten die Minimalbedingungen demokratischer Regimes. In Litauen, Makedonien, Moldova, Polen, Rumänien, der Russischen Föderation, der Slowakei, Slowenien, Tschechien und der Ukraine finden periodische, kompetitive und inklusive Wahlen statt.

Der Zeitpunkt der Verabschiedung der jeweiligen Verfassungen variiert beträchtlich. Auch wurden vor der Neuverabschiedung die alten sozialistischen Verfassungen in unterschiedlichem Maße revidiert (Schweisfurth/Alleweldt 1997: 47-48). Tabelle 1. 6: Verfassungen im postsozialistischen Europa Neue Verfassung Bulgarien ( 1991) Estland ( 1992)* Litauen (1992) Makedonien (1991) Moldova (1994) Polen ( 1997) Rumänien (1991) Russland (1993) Slowakei ( 1992) Slowenien (1991) Tschechien ( 1992) Ukraine ( 1996) Amendierte sozialistische Ver{assun~ Ungarn Polen ( 1992-1997) Ukraine ( 1991-1996) Vorsozialistische Verfassun~ Lettland (1993/1922) * Die estnische Verfassung ist eine Erweiterung der Verfassung von 1920 (Metcalf 1997: 308).

Als wichtigste Beispiele für Verfassungsverstöße seien der Parlamentsausschluss des bei der HZDS in Ungnade gefallenen Abgeordneten Gaulieder im Dezember 1996 und die Absetzung des rechtmäßig angesetzten Referendums um die Direktwahl des Präsidenten im Frühjahr 1997 genannt. Ein zweifelhaftes Verhältnis zu demokratischen Spielregeln muss auch der Opposition attestiert werden: Im Vorfeld der Parlamentswahlen 1998 musste das Wahlkampfbüro des Parteienbündnisses Slowakische Demokratische 52 Koalition (SDK) zugeben, systematisch Journalisten bestochen zu haben (Business Central Europe, no.

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