Das Saarbrücker Steinkohlengebirge by A. Prietze, Dr. Leppla, R. Müller, M. Hohensee

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Die vor*) Leppla, Zeitschr. f. pro Geol. 1901. 417. 44 Das Saarbrticker Steinkohlengebirge. herrschenden Schiefertone besitzen eine hell- bis dunkelgraue, auch wohl ratlichgraue Farbung, sind diinnblatterig, teils sandarm, teils auch in feinkarnige Sandsteine iibergehend. Die Brandschiefer in der Nahe des Flazes fiihren viel Schwefelkies. Die an der Grenze gegen die Kuseler Schichten bei Ottweiler und Dirmingen auftretenden kalkigen Gesteine erweisen sich stark magnesiahaltig. Sie werden eigentlich schon zum unteren Rotliegenden gerechnet.

In diinnen Schichten von geringem Zusammenhalt reichert er sich in se1tenen Fallen auch einmal an. Die bis iiber 4 m machtigen Konglomerate fiihren Gerolle, die se1ten iiber 7 em Durchmesser gehen, und zeigen sich im allgemeinen in Farbe und aufierem Verhalten den Sandsteinen sehr ahnlich. Unter den meist gut gerundeten Gerollen herrschten natiirlich Quarz und Quarzit in wei~er, grauer, rotgrauer Farbe weitaus vor; sie diirften dem Devon und Vordevon entstammen. Dazu kommen Kiese1schiefer und vereinze1t Urgebirgssteine, wie Granite und Gneise, auch Porphyre felsitischer Art.

Die noch von E. WeiB aufgenommenen Spezialkarten des Saargebietes lassen in der Farbenerklarung und der Bezeichnung "mittlerer und unterer Buntsandstein" die Moglichkeit zu, daB der untere hier im Westrich vertretensein konne. Dieser Standpunkt des damaligen Wissens ging bis zur Stunde in spatere Veroffentlichungen (Bl. Zweibriicken der Geogn. Karte von Bayern 1903) liber. Nach den Ergebnissen neuerer Aufnahmen kann gar keine Rede von der Aufrechterhaltung dieser Moglichkeit sein. Es ist durch meine eigenen Untersuchungen*) und durch die spateren Aufnahmen in hohem Grad wahrscheinlich gemacht, daB der mittlere oder Hauptbuntsandstein iiber den unteren Buntsandstein (der Nordvogesen) wie iiber das obere Rotliegende iibergreift, und sich unmittelbar auf altere permische, karbonische und devonische Schichten legt.

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