Das Mammogramm und seine Deutung by Jürgen Seifert, E. Scherer

By Jürgen Seifert, E. Scherer

In unserem Schrifhum hat es bisher an einer praktischen Einfiihrung in die Technik und Befundung der Mammographie gefehlt, die den radiologisch tiitigen Arzt in die Lage versetzt, dieses interessante und wichtige Gebiet der Rontgen diagnostik in systematischer Weise anzugehen und auf dieser foundation weitere eigene Erfahrungen zu sammeln. Eine moglichst einfache, aber exakte Klassifizierung der Befunde soll vor allem der Verstandigung innerhalb der radiologisch tatigen Arzte dienen und dariiber hinaus spaterhin eine gemeinsame statistische Auswertung erlauben. Erfreulicherweise wird das von Herrn Oberarzt Dr. SEIFERT ausgearbei tete Schema jetzt bereits von vielen praktisch tatigen Radiologen und einer groBeren Zahl von Krankenhausern angewandt. Die personlichen Erfahrungen von Herrn Oberarzt Dr. SEIFERT griinden sich auf quick 16000 Mammographien, das diesem Buch zugrundeliegende Bildmaterial stammt aus der Auswertung von eight 000 Fallen. In bisher 23 Fortbildungsveranstaltungen konnte Herr Oberarzt Dr. SEIFERT in didaktischer Hinsicht die Erfahrungen erwerben, die ihren Niederschlag in diesem Buch gefunden haben. Er hat sich mit dem vorliegenden kleinen Lehrbuch ohne Zweifel ein groBes personliches Verdienst erworben, und es ist mir eine besondere Freude, daB diese Arbeit in der von mir geleiteten Strahlenklinik des Klinikum Essen entstehen konnte. Somit darf ich dem Buch eine weite Verbreitung unter den radiologisch tatigen Arzten wiinschen und vor allem die Hoffnung aussprechen, daB sein Beitrag zur Verbesserung der Friihdiagnose des weiblichen Brustkrebses und damit zur Anhebung unserer Heilungsziffern fiihren wird. Essen, Herbst 1971 Prof. Dr. med. E. SCHERER o. Professor fur Rontgenologie und Strahlen heilkunde an der med.

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Grundzüge der Verkehrspolitik

Es conflict mir eine große Freude, auf Anregung von Herrn Prof. Dr. Dr. h. c. Gutenberg für das von ihm herausgegebene Werk "Die Wirtschaftswissen­ schaften" einen Band "Grundzüge der Verkehrspolitik" beizutragen, auch wenn ich schon bald erkennen mußte, daß es erhebliche Schwierigkeiten machen würde, das Thema in der gebotenen räumlichen Beschränkung abzu­ handeln.

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Dagegen wird die mehr beetformige Anordnung von abgrenzbaren, teilweise besonders in craniocaudalem Strahl en gang rhomboid erscheinenden Verdichtungen sichtbar. Eine wesentliche Erleichterung bei der Beurteilung stellt die Symmetrie bei noch durchscheinender, erhaltender Architektonik dar. Die umschriebene Form auBert sich in einer oft gelappt erscheinenden, daher polyzyklisch begrenzten Verschattung. Innerhalb dieser Verschattung kann es zu einer unterschiedlichen Strahlenabsorption kommen, die gelappte Form ist in beiden oder in den zusatzlich zu Hilfe genommenen Aufnahmeprojektionen deutlich.

E) Allgemeine Gesichtspunkte Betrachtet man die statistische Haufigkeit dieser Dysplasieform im Rahmen einer Reihenuntersuchung, so ist im geschlechtsreifen Alter mit etwa 25 % aller untersuchten Frauen und in etwa 2/3 aller, rontgenologisch nachgewiesenen Dysplasien zu rechnen. Dabei steht die diffuse Form der Haufigkeit nach, vor der lokalisierten Form der Fibroplasie. Wie schon im Vorangegangenen bemerkt, erleichtert bei der diffusen Form die Beurteilung der Symmetrie, jede Knderung dieser auch durch die Dysplasie in der Regel nicht veranderten Architektonik muB weiter abgeklart M 4-2: Fibroplastische Dysplasie / M 5-: Kleinzystische Dysplasie 35 werden.

Somit ist es nicht verwunderlich, dag nicht nur nicht die Verteilung der einzelnen Gewebsanteile untereinander sich von dem einer anderen Frau unterscheidet, sondern auch bei der gleichen Frau ist je nach der Hormonphase eine unterschiedliche Darstellungsweise des Driisenparenchyms moglich. Diese hormonabhangige Verschiebung der einzelnen Gewebsanteile innerhalb der Mamma wird den Frauen individuell mehr oder weniger stark bewuBt, wobei die pramenstruelle Schmerzhaftigkeit oder die pramenstruelle Konsistenzzunahme einige mogliche Beispiele darstellen.

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