Chemische Ökotoxikologie by Professor Dr. Harun Parlar, Daniela Angerhöfer (auth.)

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Grundzüge der Verkehrspolitik

Es warfare mir eine große Freude, auf Anregung von Herrn Prof. Dr. Dr. h. c. Gutenberg für das von ihm herausgegebene Werk "Die Wirtschaftswissen­ schaften" einen Band "Grundzüge der Verkehrspolitik" beizutragen, auch wenn ich schon bald erkennen mußte, daß es erhebliche Schwierigkeiten machen würde, das Thema in der gebotenen räumlichen Beschränkung abzu­ handeln.

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Es existieren zwar auch Modelle fUr Ung1eichgewichtssituationen, aber diese wurden fUr sehr viel hohere Mengen an Chemikalien entwickelt, als norma1erweise in die Umwe1t ge1angen. Befriedigende Ergebnisse erhalt man mit den Kompartiment-Modellen bestenfalls dann, wenn man sie auf eng begrenzte Bereiche der Umwelt anwendet, z. B. auf einen FluBabschnitt. 5 Persistenz 47 Fall nicht zur Schatzung absoluter Konzentrationen benutzt werden, sondem eher zur Prognose des potentiellen Verhaltens der Chemikalie (relative Mengen in den verschiedenen Kompartimenten, Transportwege und -richtungen, Gesamtpersistenz).

Drei-Kompartiment-Modell fUr die Verteilung einer Chemikalie innerhalb eines Organismus. Der Index an den Geschwindigkeitskonstanten bezieht sich auf die beiden Kompartimente, zwischen denen der Austausch stattfindet, und die Richtung, in die der StoffiuB liiuft. Die erste der beiden Zahlen bezeichnet das Kompartiment, in das die Substanz iibergeht, und die zweite das Kompartiment, aus dem die Substanz austritt. Bei manchen Autoren ist die Reihenfolge umgekehrt. [Nach Moriarty] einem Organ identisch, obwohl es in der Praxis haufig mit Organen bzw.

So wurden fluBabwarts einer Papierfabrik in England, in der quecksilberhaltige Fungizide Verwendung fanden, je nach Entfemung von der Einleitungsstelle (1,6-5 km unterhalb) 18,4-10 ~g Hg/g Sediment nachgewiesen. Erst nach 7 km betrug der Gehalt weniger als 5 ~g/g. Die hochsten Quecksilberkonzentrationen in Meeressedimenten wurden in der Minamatabucht in Japan gemessen; sie betrugen 7-800 ~g Hg/g Sediment. Eventuelle okotoxikologische Auswirkungen der Bioakkumulation lassen sich kaum vorhersagen.

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