Die Hirnvenen- und Sinusthrombosen: Unter besonderer by H. Noetzel, F. Jerusalem

By H. Noetzel, F. Jerusalem

Den Venen des Gehirns hat guy auffalligerweise weit weniger Aufmerksamkeit geschenkt als den Gehirnarterien. Einleitend zu seinen anatomischen Untersuchungen stellte FERNER noch 1958 fest, "dass eine systematische Bearbeitung der inneren Hirn venen und insbesondere ihrer Zustromgebiete uberhaupt fehlte oder nur mangelhafte und zum Teil sogar unrichtige Beschreibungen vorlagen." Auch uber Hirnvenen thrombosen und die hierdurch bedingten Gewebsschaden liegen bisher nur wenige eingehende Untersuchungen vor. Noch 1954 schrieben THUREL, PAYOT und BAM BERGER "La pathologie veineuse cerebrale n'a pas Ja position qu'elle merite, et l. a. con naissance que nous en avons est encore fragmentaire" . Inzwischen erschienen Veroffentlichungen von HUHN, HENNEAUX u. a. mit kli nisch-pathologischen Untersuchungen. ESCOLA beschrieb neuerdings eingehend die Gewebsveranderungen bei Thrombosen der Sinus und der cerebralen Venen. In der vorliegenden Arbeit achteten wir besonders auf die Topographie und den Ent stehungsort der durch Hirnvenen-und Sinusthrombosen verursachten hamorrhagischen Infarkte. Fur die vorliegenden Untersuchungen standen uns Sektionsprotokolle und Ge hirnbefunde von a hundred and five Fallen zur Verfugung, die in den Jahren von 1948-1964 im hiesi gen Institut gesammelt wurden. Von den one hundred and five Fallen waren 24 Sauglinge und Kleinkinder

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Spätreife und Bleibende Unreife: Eine Untersuchung über den by Professor Dr. Robert Jules Corboz (auth.)

By Professor Dr. Robert Jules Corboz (auth.)

Veränderungen der psychischen Struktur können hauptsächlich durch drei Faktoren herbeigeführt werden: durch die Entwicklung, durch Krankheiten und Verletzungen sowie durch die Therapie der Psyche und ihres biologischen Substrates. Im Verlaufe der beiden ersten Jahrzehnte des menschlichen Lebens liegt es nahe, den Entwicklungs­ vorgängen eine besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Kinder und Jugendliche unterscheiden sich dadurch wesentlich vom Erwachsenen: bei diesem gehen zwar auch Entwicklungen vor sich, deren Vollzug indessen viel langsamer innerhalb vieler Jahre oder gar Jahrzehnte geschieht. Zudem verläuft die Entwicklung des Erwachsenen, zumindest von der Lebensmitte an, in mancher Hinsicht rückläufig. Im evolutiven adjust jedoch geht die Entwicklung normalerweise vorwärts und ist mit dem Merkmal der growth verbunden: von Schritt zu Schritt werden neue Funktionsgebiete erschlossen und in den Tätigkeitsbereich der Persönlichkeit einbezogen. Es klingt banal und entspricht doch einer Notwendigkeit, daran zu erinnern, daß die size der Entwicklung alle Zweige der Menschenkunde, die sich mit dem Kindes- und Jugend­ modify befassen (Pädagogik, Entwicklungsphysiologie, Entwicklungspsychologie, Päd­ iatrie und Kinderpsychiatrie), in ihrer Arbeitsweise prägt und sie grundlegend von anderen Wissenschaften unterscheidet, die sich mit dem Erwachsenen befassen. Die Entwicklung ist für die Kinderheilkunde im weitesten Sinne des Wortes von besonderer Bedeutung: die normalen (physiologischen) Bedürfnisse des Kindes variieren von einer Entwicklungsstufe zur andern: die Ernährungsform, die für den Säugling adäquat ist, erweist sich für das Kleinkind als ungenügend. Khnliches gilt von den Reaktionen auf alle möglichen Schädigungen: die interstitielle Pneumonie ist z. B.

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Kurzes Lehrbuch der anorganischen und allgemeinen Chemie by G. Jander, H. Spandau, J. Fenner, R. Minkwitz, H. Siegers

By G. Jander, H. Spandau, J. Fenner, R. Minkwitz, H. Siegers

Neuauflage. Für das Schreiben des schwierigen Manuskriptes danken wir Frau Edith Güntzel-Lingner, für das Zeichnen der Abbildungen Fräulein Brigitte Weingärtner und Fräulein Magdalena Winkler. Stuttgart/Heidelberg/Osnabrück, im Oktober 1972 Jürgen Fenner, Jochen Jander, Harald Siegers Inhaltsverzeichnis 1. Das Atom . . . . . . . 1. 1. Geschichtliches . . . . 1 1. 2. Der Aufbau des Atoms 2 1. 2. 1. Der Atomkern 2 1. 2. 2. Die Elektronenhülle four 1. three. Fragen und Übungen 15 2. Das Periodensystem . . sixteen 2. 1. Ableitung . . . . . . . sixteen 2. 2. Periodische Änderung einiger Eigenschaften der Elemente 18 2. 2. 1. Die Ionisierungsenergie 18 2. 2. 2. Die Elektronegativität 18 2. 2. three. Die Elektronenaffinität 20 2. 2. four. Atom-und Ionenradien 22 2. 2. five. Weitere, sich periodisch ändernde Eigenschaften der Elemente 24 2. three. Fragen und Übungen 24 three. Die chemische Bindung . 26 three. 1. Die heteropolare Bindung oder Ionenbindung 26 three. 1. 1. Grundlagen . . . . . . . . . . . 26 three. 1. 2. Die Bildung eines Ionengitters . . . 27 three. 2. Die kovalente Bindung oder Atombindung 28 three. 2. 1. Grundlagen . . . . . . . . . . . 28 three. 2. 2. Näherungsverfahren zur quantitativen Berechnung der kovalenten Bindung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31 three. 2. three. (j-und re-Bindung . . . . . . . . . . . . . . . . . 33 . . three. 2. four. Übergänge zwischen Atom-und Ionenbindung: Dipolmoment 36 three. 2. five. Mehratomige Moleküle. . . . . . '. . . . . . . . . . 37 three. 2. 6. Hybridisierungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38 three. 2. 7. Mehrfachbindungen unter Einschluß von Hybridisierungen forty-one three. three. Die metallische Bindung . . . . . . . . . . . forty three three. three. 1. VB-Betrachtung der metallischen Bindung forty three three. three. 2. MO-Betrachtung der metallischen Bindung forty three three. four. Fragen und Übungen . . . . . . . . . . . . forty five 4.

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Die wirtschaftliche Lage von Kanada: mit by Hans Hammann

By Hans Hammann

Nachstehende leilen verdanken ihre Entstehung einer Studienreise durch Ost- und Mittelkanada, die ich im Frtihiahr und Sommer 1911 als Begleiter des vortragenden Rats im Reichsmarineamt und ausser ordentlichen Professors an der Universitat Berlin, Herrn Wirkl. Admi ralitatsrat Dr. Kobner, unternahm. Die Studie verfolgt den lweck, aile an wirtschaftlicher growth Deutschlands interessierten Kreise auf die reichen Moglichkeiten auf merksam zu machen, die Kanada, in kommerzieIler und industrieIler Hinsicht bietet. Keineswegs ist beabsichtigt, in dem ersten Teile der Arbeit eine erschOpfende wissenschaftIiche DarsteIlung der wirtschaft lichen Orundlagen des Landes zu geben, meine Absicht ist vielmehr, Anregungen zu geben und zu zeigen, weIche schnelle Entwicklung Kanada genommen hat und weIche weiteren lukunftsaus sichten vorhanden sind. Dabei soIlen in der Hauptsache soIche Punkte beriicksichtigt werden, die in der bisher erschienenen deutschen Literatur wenig beachtet worden sind. Der zweite Teil der Arbeit soli bei der SchLiderung der Eisen- und Stahlindustrie vor Augen flihren, wie ge waltig ietzt schon der 'Sedarf des Landes und die Marktlage in den einzelnen Artikeln ist, so wie sie sich nach der Anschauung des Ver fassers und den ihm erteilten Informationen darstellt. Als statistisches fabric sind ausschliesslich die amtlichen kanadischen Statistiken be nutzt worden, wobei zu beriicksichtigen ist, dass die lahlen flir 1911 nur vorlaufige sind. 1m wesentlichen werden sie aber der Wirklich keit entsprechen.

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