Biochemie und Pathobiochemie by Professor Dr. med. Georg Löffler, Privatdozent Dr. med.

By Professor Dr. med. Georg Löffler, Privatdozent Dr. med. Petro E. Petrides (auth.)

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3) besprochen. Wie wir später noch sehen werden (Kapitel2 und 7), besitzen auch die dabei entstehenden Makromoleküle eine innere Strukturhierarchie. Durch Aggregation von Makromolekülen bilden sich supramolekulare Assoziate, deren Zusammenlagerung wieder die nächst höhere Organisationsstufe, die Zellorganellen oder subzellulären Strukturen, ergibt. h. die kleinste Einheit, die alle Bau- und Funktionselemente zur selbständigen Replikation enthält. Treten gleichartig differenzierte Zellen und ihre Abkömmlinge, die Intercellularsubstanzen, zu einem Verband zusammen, so entsteht ein Gewebe (Bindegewebe, Muskelgewebe).

PETRIOES Aminosäuren und Polyaminosäuren {Proteine) Aminosäuren sind die Polymerbausteine der Proteine, die mit z. T. mehr als 20% des Feuchtgewichtes den bedeutendsten Anteil organischer Makromoleküle von Zellen, Geweben und Organen ausmachen. Nach groben Schätzungen enthält unser Organismus etwa 50000 verschiedene Proteine. Sie kommen häufig als Großfamilien vor, deren Mitglieder verwandt sind, aber spezialisierte Funktionen besitzen. Proteine sind als Membran- und Zytoskelettbausteine für die Zellarchitektur verantwortlich und bestimmen durch die Zusammensetzung der extrazellulären Matrix Aufbau und Funktion von Geweben.

Henderson (1912) und K. A. Hasselbalch (1916). Aus dieser funda- 18 I 1 Wasser und Bioelemente mentalen Gleichung, in der der pH- und der pK-Wert sowie das Konzentrationsverhältnis von konjugierter Base zu Säure mathematisch miteinander verknüpft sind, lassen sich folgende Gesetzmäßigkeiten ableiten: • Der pH-Wert eines Puffersystems wird nicht nur durch die Konzentrationen von konjugierter Base und Säure, sondern v. a. durch das Verhältnis der Konzentrationen zueinander bestimmt. • Sind zwei der drei Größen bekannt, so kann die dritte berechnet werden: • Bei bekanntem pK (der aus Tabellen entnommen werden kann) und bekanntem Konzentrationsverhältnis von konjugierter Base zu Säure kann der pRWert ausgerechnet werden.

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