Aus der Chirurgischen Praxis: Ratschläge und Winke für by Dr. Med. John Blumberg (auth.)

By Dr. Med. John Blumberg (auth.)

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Grundzüge der Verkehrspolitik

Es struggle mir eine große Freude, auf Anregung von Herrn Prof. Dr. Dr. h. c. Gutenberg für das von ihm herausgegebene Werk "Die Wirtschaftswissen­ schaften" einen Band "Grundzüge der Verkehrspolitik" beizutragen, auch wenn ich schon bald erkennen mußte, daß es erhebliche Schwierigkeiten machen würde, das Thema in der gebotenen räumlichen Beschränkung abzu­ handeln.

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Es solI die Unterbindung also nur eine SchutzmaBregel sein, und da das Katgut in Balde resorbiert wird, kann der Stumpf binnen kurzer Zeit wieder an dieser Stelle durchgangig werden und somit auch der eventuell angestaute Eiter unbehindert ins Caecallumen abflieBen. 1Jber die zweite Zirkularnaht wird zum ScWuB der Mesenteriolumrest mit 1-2 Suturen befestigt, und dann erst werden die lang gebliebenen Ligaturfadenkurz abgeschnitten. Beim Fassen des Mesenteriolumstumpfes mit der Nadel kommt es jedoch darauf an, daB womoglich beide Petitonaealblatter nicht zu nahe von der Ligatur und in paralleler Richtung zu ihr durchstoBen werden.

Wer also die Lokalanasthesie richtig zu gebrauchen versteht, diirfte nur selten in die Lage kommen, beim Heben von Zahnen, besonders wenn es sich urn schwierige Extraktionen handelt, nach der Allgemeinnarkose zu greifen. Betreffs der Indikation zum Entfernen von Zahnen will ich nur eine Frage beriihren. Sehr verbreitet ist namlich die Ansicht, daB beim sog. FluB der schadhafte Zahn, erst nachdem der AbszeB sich gebildet und der Eiter sich entlcert hat, gehoben werden darf. Falls der Zahn iiberhaupt nicht mehr zu erhalten sein sollte, kann man jedoch ohne weiteres bei einer eiterigen Periostitis die Extraktion vornehmen und damit sogar eine eventuelle Inzision der Parulis umgehen, weil dann der Eiter sich durch die Zahnliicke den Weg nach auBen bahnt.

D den Moment, wo man noch am ehesten Chancen hat, durch eine Operation helfen zu konnen, richtiger und praziser zu beurteilen. Jedenfalls ist die allgemein verbreitete optimistische Auffassung iiber den Zustand des Patienten wahrend des sog. relativen Wohlbefindens im zweiten Stadium meist eine schwere Tauschung und das Abwarten, bis das Krankheitsbild sich eventuell andere, also ins dritte Stadium iibergehe, unverantwortlich. GewiB rettet man durch die Operation auch im dritten Stadium noch manche Patienten, im vierten aber wohl kaum einen, und deshalb verlangt eben die kurze Pham der objektiv nachweisbaren Euphorie im zweiten Staduim eine moglichst pessirnistische Beurteilung.

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