Allgemeine Pharmakologie: Ein Grundriß für Ärzte und by Friederich Axmacher

By Friederich Axmacher

Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer publication information mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor 1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.

Show description

Read or Download Allgemeine Pharmakologie: Ein Grundriß für Ärzte und Studierende PDF

Best german_8 books

Grundzüge der Verkehrspolitik

Es warfare mir eine große Freude, auf Anregung von Herrn Prof. Dr. Dr. h. c. Gutenberg für das von ihm herausgegebene Werk "Die Wirtschaftswissen­ schaften" einen Band "Grundzüge der Verkehrspolitik" beizutragen, auch wenn ich schon bald erkennen mußte, daß es erhebliche Schwierigkeiten machen würde, das Thema in der gebotenen räumlichen Beschränkung abzu­ handeln.

Additional info for Allgemeine Pharmakologie: Ein Grundriß für Ärzte und Studierende

Sample text

Unter Hydrolyse versteht man die Erscheinung, daB die Losungen der Salze von schwachen Basen mit starken Sauren (z. B. Ammoniumchlorid) mehr oder weniger sauer, die Losungen der Salze von starken Basen mit schwachen Sauren (z. B. Natriumacetat) mehr oder weniger alkalisch reagieren. Die Ursache fUr diese Erscheinung liegt darin, daB bereits reines Wasser eine gewisse Menge Wasserstoff- bzw. Hydroxylionen enthalt und daB diese Ionen zu den Dissoziationsprodukten der genannien Salze ungleiche Affinitat besitzen.

Die Auskleidung der Mundhohle mit vielschichtigem Pflasterepithel ist im ubrigen fur eine ausgiebige Giftaufnahme ungunstig. Aufnahme im Magen. Im allgemeinen wird dem Magen keine besondere Aufnahmefahigkeit fiir gelOste Substanzen zugeschrieben; das gilt sowohl fUr Nahrungsstoffe wie fur Gifte. Bei Losungen muB man allerdings die relativ kurze Verweildauer im Magen berucksichtigen. Die Gegenwart unvollkommen verdauter Nahrung hemmt ebenfa,lls durch Adsorption die Giftaufnahme, und schlieBlich ist die Entwicklung der Schleimhautoberflache viel geringerer als in den tieferen Darmabschnitten.

Ihre Sekrete keine Verdauungsarbeit leisten, kommen fUr diesen Zweck nur abgebaute, also diffusionsfahige Nahrungsstoffe in Betracht, und auch von diesen fast ausschlieBlich Kohlehydrate. Neben Glucose ist besonders Alkohol wegen seiner leichten Resorbierbarkeit brauchbar. Die rectale Ernahrung kann aIlenfaIls den Calorienbedarf eine Zeitlang decken, dagegen ist eine ausreichende Stickstoffzufuhr auf diesem Wege kaum maglich. ' Leber zugefUhrt werden, sondern durch die V. haemorrhoidalis unmittelbar in das Cavablut und damit in das Herz gelangen.

Download PDF sample

Rated 4.91 of 5 – based on 26 votes