Albrecht von Graefe by Prof Dr. Friedrich Rintelen (auth.)

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Er beweist dies durch die seitliche Erweiterung des Gesichtsfeldes Schielender, die besonders beim divergenten Schielen sehr ausgesprochen ist, und welche wegfällt, wenn das schielende Auge bedeckt wird. Zweitens fand Graefe, daß die Sehschärfe des gesunden Auges größer seie, wenn das schielende Auge geöffnet ist. Dies traf zu, selbst wenn das Sehen des schielenden Auges auf Fingerzählen oder Lichtperzeption reduziert war. Graefe denkt an eine direkte Reizsummierung, gibt natürlich keine zahlenmäßigen Belege, so daß diese eigentümliche Beobachtung schwer zu beurteilen ist.

Ferner kann man ohne Schwierigkeiten die moderne, sog. Korrespondenztheorie der exzentrischen Fixation in die frühe Graefessche Deutung hineinlesen, welche besagt: anomale Korrespondenz durch peripher gelegenes vikariierendes Netzhautzentrum, daher monoculäre Fixation mit exzentrischem Netzhautort. Sogar das Visuskop ist in dem Versuch mit dem Cocciusschen Augenspiegelloch vorgeahnt. Doch auch die Anhänger der Skotomtheorie der Amblyopie können sich auf Graefe berufen. Er sagt nämlich, allerdings in bezug auf organische Läsionen der Netzhaut, daß "bei zen- Albrecht von Graefe und Schielen 115 traler Amaurose ...

Augenheilkunde. Andre 1832. : Thesis on the Calabarbean. Edinbourg: Thesis of the University of Edinbourg 1862. A. : (1) Vorläufige Notiz über das Wesen des Glaucoms. Albrecht v. Graefes Arch. Ophthal. 1/1, 371-381 (1854). - (2) Bemerkungen über Glaucom, besonders über den bei dieser Krankheit vorkommenden Arterienpuls auf der Netzhaut. Albrecht v. Graefes Arch. Ophthal. 1/2, 299-306 (1855). - (3) Mitteilungen gemischten Inhalts. Albrecht v. Graefes Arch. Ophthal. 1/1, 187-306 (1856) (darin S. 248 Berichtigung d.

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