Abusive Supervision: Maßnahmen gegen feindseliges by Sebastian Urf

By Sebastian Urf

​Beschimpfungen, untergrabende Aktionen, kränkende Bemerkungen, ärgerliches Anschreien und das Bloßstellen vor Mitarbeitern, cooks oder sogar Kunden sind Aktionen, die einer Führungskraft nicht würdig sind. Und doch sind zumindest im US-amerikanischen Raum 10 bis sixteen% der Angestellten davon betroffen. Dadurch entsteht ein gesamtwirtschaftlicher Schaden von 23.800.000,-- greenback allein in den united states. Sebastian Urf untersucht dieses feindselige Führungsverhalten (engl. „Abusive Supervision“) und stellt die derzeit weltweit erfassten Erkenntnisse über Ursachen und Wirkungen vor. Im Anschluss daran zeigt er mögliche Gegenmaßnahmen, die von der Unternehmensleitung, der unterstellten Zielperson und der feindseligen Führungskraft zur Besserung durchgeführt werden können.

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Im folgenden Teil der Arbeit werden vier Einzelfallstudien vorgestellt. Die beiden ersten Fall studien (David und Sabine) folgen den zuvor dargestellten Verfahrensschritten einer element lierten, sequentiellen Textinterpretation des biographisch-narrativen Interviews. Im Anschluss an die Entwicklung riskanter Strukturhypothesen, der examine der objektiven Daten zum Familienhintergrund (a) folgt die ausfuhrliche inhaltlich-strukturelle Be schreibung der biographischen Erzahlung (b) sowie eine Darstellung der biographischen Gesamtformung (c), in der die zentralen Phasen der Erfahrungsaufschichtung sowie einige zentrale Muster der Biographie nochmals zusammenfassend dargestellt werden.

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95 92 93 94 95 Vgl. Martinko et al. (2011), S. 752. Neurotizismus Extraversion Offenheit – Fünf Faktoren Inventar emotionale Instabilität Vgl. Perrewé et al. (2010), S. 4 ff. 24 3 Ursachen der Abusive Supervision Pflichtbewusstsein Freundlichkeit Extraversion Offenheit Neurotizismus Führungskraft Zielperson Entstehende Probleme durch schlechte Anpassung viel wenig verärgerte Führungskraft wenig viel verärgerte Zielperson; Lernmangel viel wenig Zielperson sieht die Führungskraft als Freund und nicht als Autorität.

Bezeichnend für die Entstehung von Aggressivität durch Persönlichkeit ist einerseits das Selbstbewusstsein und andererseits die persönliche Aggressivitätsgeschichte. Haben Individuen in ihrer früheren Entwicklung bereits Aggressivität erlebt, neigen diese stärker danach, diese auch wieder anzuwenden. Erleben sie eine bereits bekannte soziale Situation, in der sie aggressiv waren, neu, verfallen sie leicht in diese Aggressivität zurück. Hat dieses Individuum eine Situation durchlebt, in der sie Fehlverhalten mit Aggression gelöst hat, wird diese Erfahrung über lange Zeit in das Repertoire aufgenommen und wiederverwendet.

Als in dieser Studie jemand unhöflich agierte, sank die Hilfsbereitschaft auf 35 Prozent. Aus einer zweiten Studie folgt eine ähnliche Erkenntnis. 161 Abusive Supervision hat auch einen weiteren Einfluss auf OCB. Grundsätzlich entwickelt sich OCB (insbesondere das mitarbeiterbezogene) von selbst weiter, weil ein helfendes Verhalten auch ein Schuldgefühl bei der anderen Person erzeugt, sodass sich diese später revanchieren und auch anderen helfen wird. Wenn eine Person jedoch Zielperson von Abusive Supervision ist, ändert sich die Wahrnehmung von einem grundsätzlich hilfsbereiten Verhalten zu einem, das als übertriebene Hilfeleistung betrachtet wird.

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